Richtig Aufräumen: 5 Tipps, die sofort sichtbare Erfolge bringen.

Die meisten Wohnungen, in denen ich bisher war, sind große Lagerräume für viele Gegenstände, die gar nicht mehr genutzt oder benutzt werden. Die Gegenstände sind einfach da, weil sie irgendwann mal mit den besten Absichten gekauft worden sind. Und dann liegen sie einfach da und „verstopfen” die Wohnung. Und je mehr Gegenstände sich mit der Zeit ansammeln, umso mehr Energie saugen sie uns ab. Sie sprechen mit uns und bitten und betteln still darum, dass wir uns um sie kümmern. Dagegen habe ich Ersthilfe: meine 5 Aufräum-Tipps mit Sofortwirkung.

Manchmal machen uns all diese Gegenstände auch ein schlechtes Gewissen, da wir sie so lange nicht benutzt oder sogar – im schlimmsten Fall – vergessen haben.

Mit meinen 5 Tipps möchte ich dich darin unterstützen, deine Wohnung von diesen Energieräubern zu befreien. Damit du in kleinen Schritten ins Aufräumen kommst, mutiger wirst, dich von Gegenständen zu trennen, die für dich aktuell keinen Mehrwert oder Nutzen darstellen. Und das beste ist: du kannst jederzeit anfangen – am besten heute noch – und sofort sichtbare Erfolge sehen. Ich wünsche dir ganz viel Freude dabei!

Du wirst sofort einen spürbaren Unterschied merken, wenn du mit dem richtigen Aufräumen loslegst.

 

Aufräum-Tipp Nummer 1: Räume vollgestellte Flächen frei

Je mehr in unseren Wohnungen rumsteht, desto mehr Reize bekommt unser Auge und umso mehr muss unser Gehirn einordnen und verarbeiten. Leere Flächen wirken dagegen beruhigend. Räume also von allen Flächen – wie zum Beispiel Sideboards, Tische, Küchenzeilen, Schreibtischen – alles überflüssige herunter. Fange dabei mit einem Bereich an. Schaue dir dann alle Gegenstände, die du heruntergeräumt hast, an und entscheide,  ob du sie noch brauchst und woanders lagern kannst, oder dich von ihnen trennst. Die Gegenstände sollten innerhalb von 2 Tagen ganz aus der Wohnung geräumt sein. Also nicht wieder in eine Ecke räumen und darauf hoffen, dass sich dieser Haufen von allein in Luft auflöst. Nein, du musst dich bitte darum kümmern und die Gegenstände aus dem Haus schaffen.

Du könntest auch die Gegenstände, bei denen du dir nicht sicher bist, ob du sie noch brauchst, in einen Karton räumen und im Keller oder auf dem Dachboden verstauen. Wenn du den Gegenstand (oder alle) innerhalb der nächsten 6 Monate nicht vermisst, kannst du ihn (oder den ganzen Karton) einfach entsorgen, verkaufen oder verschenken. Mache dir dafür eine Notiz in deinem Kalender. Wichtig dabei ist, dass du dich wirklich von den Dingen trennst, die du nicht mehr brauchst und möchtest.


Aufräum-Tipp Nummer 2: Fange mit einem Schrank an

Du möchtest schon länger mal deinen Küchenschrank, deine Vorratskammer, deinen Kleiderschrank, das Sideboard, deinen Schreibtisch, Bücherschrank oder Badezimmerschrank aufräumen? Kommst aber aufgrund der unüberschaubaren Menge an Gegenständen nicht in die Hufe? Dann fange einfach mit einem Schrank an. Nimm dir eine Schublade in deinem Kleiderschrank, ein Fach in der Vorratskammer oder nur einen Schrank in der Küche vor. Räume alles aus und mache eine Bestandaufnahme: Was möchtest du behalten, weil du es wirklich benutzt? Was kann entsorgt werden? Was kann verschenkt oder verkauft werden? Dann mache deinen Schrank sauber und räume alles, was du wirklich brauchst und benutzt wieder ein. Das Ergebnis wird dich umhauen und ermutigen, dich an den nächsten Schrank oder die nächste Schublade zu wagen. Schritt für Schritt – oder besser gesagt: Schrank für Schrank :-))

Stell dir vor: Noch einmal aufräumen – und dann nie wieder. Wie klingt das für dich?
 

Aufräum-Tipp Nummer 3: Räume deinen Fußboden frei

Räume alles, was so in deiner Wohnung rumliegt/rumfliegt/rumsteht an einen fest definierten Platz im Schrank oder entsorge es. Das bedeutet: jeder Gegenstand findet seinen festen Platz. Du musst nicht mehr suchen, weil du genau weißt, wo etwas liegt/sein Zuhause hat. Diese neu gewonnenen freien Flächen schenken dir wieder Ruhe.

 

Aufräum-Tipp Nummer 4: Ein Zimmer nach dem anderen

Vor allem, wenn du „nur” am Wochenende oder abends Zeit findest aufzuräumen, empfehle ich dir zimmerweise vorzugehen. So vermeidest du zu großes Chaos und bist nicht so überwältigt von der Masse, die da eventuell auf dich zukommt …
Fange am besten mit dem Zimmer an, in dem dein „Leidensdruck” am geringsten ist. Auch hier gilt die Regel: alle Gegenstände, die gehen dürfen, müssen innerhalb von 2 Tagen die Wohnung/das Haus verlassen.

 

Aufräum-Tipp Nummer 5: Werde dir klar, warum du aufräumen möchtest

Schreibe dir auf, wie sich dein Leben anfühlen würde, wenn du nicht mehr im Chaos versinkst. Was würde sich für dich ändern, wenn deine Wohnung immer aufgeräumt wäre? Wenn du wüsstest, dass jeder Gegenstand in deiner Wohnung von dir benutzt und geliebt wird? Was würdest du mit der Zeit anfangen, die du bis jetzt jede Woche aufs Neue dem Versuch widmest, Ordnung in deine Wohnung zu bringen?

 

Fazit: Du kannst jederzeit mit einer Schublade oder einem Schrank anfangen, um mehr Ordnung in deiner Wohnung und damit in deinem Leben zu schaffen.
 

Deine Wohnung ist dein Rückzugsort, in der du auftanken kannst und zur Ruhe kommen solltest. Je ordentlicher und aufgeräumter es innerhalb dieser 4 Wände zugeht, desto mehr Freiraum, Ruhe und Energie gewinnst du für die Tätigkeiten, die dich glücklich machen.

Das Aufräumen ist nur der Anfang, der dich zu einem freieren und selbstbestimmteren Leben führt. Du musst einfach nur anfangen und dich trauen, dich von Dingen zu trennen.

 

Schau dir dafür auch meine 30-Tages-Challenge an. 
Damit kannst du dich innerhalb von 30 Tagen locker von über 500 (!) Gegenständen trennen. Das macht so viel Spaß und gute Laune!


 

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