
MEINE HERKUNFT
Ich lebe Ordnung.
Schon in der 3. Generation.
Meine Familie ist seit 1925 im Schausteller-/Freizeit-parkgewerbe tätig. Meine Großmutter und Mutter haben ein sehr mobiles Leben geführt und waren ständig von Stadt zu Stadt unterwegs – bis in die USA. Meine Mutter lebte so bis zu ihrem 13. Lebensjahr mit meinen Großeltern in einem Wohnwagen, bevor sie schließlich in „ihr” erstes Haus zog (wo sie auch heute noch wohnt).
Das Leben im Wohnwagen erforderte dabei stets ein sehr hohes Maß an Ordnung. Der begrenzte Platz machte es dringend nötig, jedes Teil seinem festen Platz zuzuordnen. Nur so konnten Leben und Arbeiten erfolgreich absolviert werden, ohne dass das Familienleben darunter litt. Unordnung wäre für alle viel zu anstrengend gewesen.
Diese Fähigkeit zum spielerisch leichten Einhalten von Ordnung – frei nach dem Motto: less mess means less stress – hat meine Mutter mir ganz automatisch/
nebenbei beigebracht. Dafür bin ich ihr schon mein ganzes Leben sehr dankbar. Nur so habe auch ich ein Yogastudio führen können, ohne dass mein Privatleben vor die Hunde gegangen wäre.
Seit der Generation meiner Mutter hat niemand aus unserer Familie mehr in einem Wohnwagen gelebt (außer mein Cousin im Urlaub – er traut Hotelbetten einfach nicht). Dennoch sind die Ordnungsprinzipien tief in unserer Familie verwurzelt. Wenn ich die Zimmer meiner 20-jährigen Nichten – 4. Generation Fichtelmann – sehe, weiß ich, dass auch sie die Rituale/Handgriffe/Gewohnheiten/Strukturen bereits übernommen haben. Das finde ich beeindruckend.
MEINE VISION
Meine Vision ist es, die Themen Aufräumen, Ordnung, Minimalismus und Yoga zu verbinden, um Menschen zu einem leichteren Leben zu verhelfen.
Meine eigene Reise in ein reduzierteres Leben begann 2016: Damals klebte ich – leicht gestresst – ein Post-it an meinen Kleiderschrank mit der Frage: „Wann soll ich das eigentlich alles anziehen?” Darunter schrieb meine Mutter: „Kauf einfach nichts mehr!”
Diese einfache, prägnante Botschaft war mein ganz eigener Startschuss für eine Veränderung. Denn obwohl mein Raum bereits immer ordentlich war, hatte sich im Laufe der Jahre doch eine beträchtliche Menge an Dingen angesammelt. Ich liebe zum Beispiel Küchenutensilien, aber brauchte ich wirklich 35 davon?
Der erste Wendepunkt kam, als ich die Dokumentation „The Minimalists” entdeckte. Sie inspirierte mich zu einer 30-Tages-Challenge, nach deren Abschluss ich mich von über 500 Dingen getrennt hatte. Das Gefühl der Befreiung war einfach großartig!
Der nächste Wendepunkt war die Auseinandersetzung mit Fumio Sasakis Ideen. Er betont, dass Minimalismus nicht nur eine Reduktion von Besitztümern ist, sondern eine Möglichkeit, sich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren und somit mehr Raum für das zu schaffen, was wirklich wichtig ist.
Mein yogischer Hintergrund hat mich dabei immer sehr wirkungsvoll unterstützt, zu reflektieren, wie viel ich tatsächlich brauche und wie ich die Dinge, die ich besitze, sinnvoll nutzen kann.
MEIN WERDEGANG
Ich wurde 1970 in Braunschweig geboren und wuchs in einer großen Familie auf, in der Selbständigkeit seit Generationen eine zentrale Rolle spielt. Nach meiner Schulzeit an der Waldorfschule zog ich 1990 nach Hamburg, um dort Kommunikationsdesign zu studieren. Von 1994 bis 2008 war ich als Art-Direktorin tätig.
2009 entschied ich mich, einen neuen Weg einzuschlagen – ich machte mich als frisch ausgebildete Yogalehrerin selbständig. Ich eröffnete mein Yogastudio „Mattenzauber“ in Hamburg, wo ich mit großer Leidenschaft unterrichtete. Diese Zeit war für mich besonders erfüllend.
Nach über 10 wunderbaren Jahren habe ich das Studio Anfang 2023 aus privaten und wirtschaftlichen Gründen geschlossen. Yoga ist dennoch ein fester Bestandteil meines Lebens geblieben. Ich unterrichte weiterhin drei bis vier Klassen pro Woche und unterstütze Menschen darin, durch mehr Struktur und Ordnung ein selbstbestimmteres, freieres Leben zu führen.


Meine Philosophie für ein Leben mit mehr Ruhe, Klarheit und Leichtigkeit
Meine Großmutter am Wohnwagen
Foto: privat
Meine Großmutter und meine Mutter – 1954
Foto: privat
”Minimalismus bedeutet
nicht Verzicht. Es bedeutet,
den wahren Wert im
Leben zu finden.”
Fumio Sasaki
Wenn du hier bist, darfst du durchatmen und loslassen, dich verstanden fühlen und Klarheit spüren, die dich motiviert, neue Schritte zu gehen.
Dein Wunsch nach mehr innerer Gelassenheit und äußerer Ordnung ist zum Greifen nah. Triff den Schritt, dein Leben zu vereinfachen und Freiraum für das zu schaffen, was wirklich zählt.
Melde dich für ein kostenloses Kennenlerngespräch an, und wir besprechen gemeinsam, wie du Schritt für Schritt mehr Ruhe, Struktur und Leichtigkeit in deinen Alltag bringst. Lass uns zusammen den Weg zu einem entspannten und erfüllten Leben gehen.
